Immobilienpreise in London – Statistik & Marktüberblick

Der Immobilienmarkt Londons zählt zu den teuersten weltweit. Gleichzeitig zeigen aktuelle Statistiken, dass sich der Markt in den letzten Jahren zunehmend verändert hat – mit moderateren Preissteigerungen, regionalen Unterschieden und sogar teilweise Preisrückgängen.


1. Durchschnittliche Immobilienpreise

Aktuelle Werte

  • Im Jahr **2025 lag der durchschnittliche Immobilienpreis in London bei etwa £556.000 – £566.000, je nach Quelle und Erhebungsmethode.(homenicom.co.uk)
  • Zum Vergleich: Der britische Durchschnitt liegt deutlich darunter – bei rund £270.000.(Office for National Statistics)

Preisverteilung nach Bezirk September 2025

Die Preise variieren stark zwischen den Londoner Boroughs:

  • Kensington & Chelsea: rund £1,249,415 – Spitzenwert.
  • Barking & Dagenham: rund £363,000 – vergleichsweise günstig.(homenicom.co.uk)

Dies zeigt: London ist kein einheitlicher Markt, sondern stark durch lokale Unterschiede geprägt.


2. Entwicklung der Preise

Kurz‑ und mittelfristige Trends

  • Gegenüber dem Vorjahr sanken die durchschnittlichen Preise in London 2025 leicht um rund 1,8 % bis 2,4 %.(homenicom.co.uk)
  • In manchen zentralen Bezirken wie Westminster fiel der Durchschnittspreis sogar stärker. Dort wird ein Rückgang von über 16 % im Jahresvergleich gemeldet (Oktober 2025 vs. 2024).(Office for National Statistics)

Langfristiger Kontext

  • Die Immobilienpreise in London lagen im Jahr 2024 nominal bei rund £523.000, waren inflationsbereinigt aber unter dem Niveau des Jahres 2016.(data.london.gov.uk)

Das bedeutet: Trotz hoher Preise hat der Markt seit seinem Boom vor einigen Jahren insgesamt an Dynamik verloren.


3. Wachstum vs. nationale Trends

Im Vergleich zum Rest des Vereinigten Königreichs zeigen sich deutliche Unterschiede:

  • Während deutschlandweite oder britische Immobilienpreise häufig weiterhin ansteigen, hat London in manchen Zeiträumen sogar unterdurchschnittliche oder negative Preisveränderungen erlebt.(The Standard)
  • Beispiel: Im Herbst 2024 war London die einzige Region im UK mit einem leichten Preisrückgang, obwohl der nationale Durchschnitt stieg.(The Standard)

4. Verkäufe & Rendite‑Risiko

Im Jahr 2025 war London der Teil von England und Wales, in dem der höchste Anteil von Verkäufen mit Verlust stattfand:
rund 14,8 % der Verkäufe endeten unter dem ursprünglichen Kaufpreis, besonders bei Wohnungen.(Financial Times)

Das ist ein deutlicher Hinweis auf ein sich veränderndes Preisumfeld und auf Risiken für Investierende – gerade bei Flächen, die in der Vergangenheit stark im Wert gestiegen sind.


5. Einflussfaktoren auf die Preise

Mehrere Aspekte prägen den Londoner Immobilienmarkt:

Hohe Nachfrage vs. geringes Angebot

London wächst weiter regulatorisch und demografisch, gleichzeitig sind neue Bauzahlen niedrig – das bindet Nachfrage und stabilisiert zumindest relative Preisniveaus.(polariusrealestate.com)

Makroökonomie & Steuern

  • Erhöhte Grunderwerbssteuern (Stamp Duty) und andere Steueränderungen können Käufer abschrecken.(The Times)
  • Hohe Zinsen belasten vor allem Erstkäufer und erschweren Finanzierung.

Regionale Unterschiede

Zentrale Stadtteile wie Kensington & Chelsea oder Westminster bleiben teuer, während Randbezirke deutlich günstigere Preise aufweisen und teilweise stabilere oder stärker wachsende Tendenzen zeigen.(Varbes)


6. Ausblick & Prognosen

  • Für die kommenden Jahre rechnen Expert*innen mit moderatem Preiswachstum oder Stagnation in vielen Teilen Londons – im Blick sind Faktoren wie Zinsentwicklung, Nachfrageänderungen und regulatorische Rahmenbedingungen.
  • Die Renditen, speziell bei Objekten mit hohem Preis‑Gewinn‑Risiko, werden intensiver beobachtet.

Fazit

Die Statistik zeigt:

Insgesamt spiegelt der Londoner Immobilienmarkt eine Mischung aus hohem Preisdruck, strukturellen Herausforderungen und regionalen Unterschieden wider – ein klassisches Beispiel für ein global bedeutendes, aber im Wandel befindliches Immobiliensektor.


Wenn du möchtest, kann ich den Beitrag auch mit Infografik‑Vorschlägen, Grafiken der Preisentwicklung oder einer Vergleichsauswertung mit anderen Großstädten (Paris, Berlin, New York) erweitern.

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