Into The Deep: Atempausen und Retention für Fortgeschrittene – lohnt sich das Angebot 2026?

Into The Deep Atempausen und Retention für Fortgeschrittene – lohnt sich das Angebot 2026

Breathwork ist längst im Mainstream angekommen. Neben klassischen Atemübungen zur Entspannung interessieren sich immer mehr Menschen für intensivere Formen der Atemarbeit, bei denen Atemrhythmus, Atempausen und veränderte Bewusstseinszustände eine zentrale Rolle spielen.

Unser Tipp für Dich: Jetzt Into The Deep: Atempausen und Retention Angebot ansehen!

Mit „Into The Deep“ bietet Beamdream Breathworks einen speziellen Onlinekurs rund um Breath Retention und Atempausen an. Der Kurs kostet aktuell 147 Euro einmalig und richtet sich laut Anbieter als nächster Schritt nach dem Einsteigerkurs „Begin to Breathe“ an Menschen, die bereits erste Erfahrungen mit Breathwork gesammelt haben. Enthalten sind unter anderem mehr als vier Stunden Videomaterial sowie zwei längere geführte Sessions.

Doch lohnt sich „Into The Deep“ 2026 wirklich? Was bekommt man für 147 Euro, wie unterscheiden sich die beiden enthaltenen Techniken und was sagt die Wissenschaft über Atempausen und intensive Atemarbeit?

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit großer Sorgfalt recherchiert. Dennoch sind alle Angaben zum Angebotsumfang und zu den Preisen ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern. Der Artikel wurde am 23.08.2026 veröffentlicht und zuletzt am 23.08.2026 editiert.

Disclaimer: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt!

Was ist „Into The Deep“?

„Into The Deep“ ist ein digitaler Breathwork-Kurs von Beamdream Breathworks, der sich auf Breath Retention, also bewusstes Atemhalten beziehungsweise Atempausen, konzentriert.

Unser Tipp für Dich: Jetzt Into The Deep: Atempausen und Retention Angebot ansehen!

Der Anbieter beschreibt ihn ausdrücklich als nächsten Schritt nach „Begin to Breathe“. Im Kurs werden zunächst physiologische Grundlagen erklärt. Anschließend folgen zwei eigenständige Techniken:

  • PSYCHEDELIC BREATH®
  • Vision Breathing

Dafür enthält der Kurs laut Anbieter eine rund 55-minütige PSYCHEDELIC-BREATH®-Session und eine rund 45-minütige Vision-Breathing-Session. Insgesamt stehen mehr als vier Stunden Videomaterial zur Verfügung.

Der Kurs ist damit deutlich intensiver ausgerichtet als ein klassischer Entspannungskurs mit wenigen Minuten bewusster Atmung.

Was bedeutet Breath Retention?

Breath Retention bezeichnet das bewusste Halten des Atems.

Während des Atemanhaltens verändert sich die Zusammensetzung der Atemgase im Körper. Insbesondere steigt bei längerer Apnoe der Kohlendioxidgehalt, während der Sauerstoffgehalt sinkt.

Das erklärt auch, warum sich längeres Atemhalten zunehmend anders anfühlen kann. Der Atemreiz wird nicht allein durch einen einfachen „Mangel an Luft“ ausgelöst, sondern hängt unter anderem mit Veränderungen von CO₂ und O₂ sowie den Reaktionen des Nervensystems zusammen. Die physiologischen Mechanismen des Atemhaltepunktes sind seit Langem Gegenstand der Forschung.

Breath Retention ist deshalb keineswegs nur eine esoterische Idee. Atemanhalten ist beispielsweise auch aus der Tauch- und Apnoeforschung bekannt.

Allerdings ist zwischen sportlicher Apnoe, medizinisch kontrolliertem Atemhalten und intensivem Breathwork klar zu unterscheiden.

Wie ist „Into The Deep“ aufgebaut?

Der Kurs besteht laut Anbieter aus drei großen inhaltlichen Blöcken plus Abschluss. Zunächst werden die Grundlagen von Breathwork, Atempausen, CO₂, Sauerstoff und Nervensystem behandelt.

Danach folgen die beiden eigentlichen Praxisbereiche.

Kapitel 1: Grundlagen und Orientierung

Hier geht es unter anderem um die Frage, was eine Atempause eigentlich ist und wie unterschiedliche Breathwork-Stile voneinander abweichen.

Auch die Verbindung beziehungsweise Abgrenzung zu Methoden wie Wim Hof wird thematisiert.

Der Vorteil dieses Aufbaus liegt darin, dass Teilnehmer nicht sofort mit einer intensiven Session beginnen sollen, sondern zunächst theoretische Grundlagen erhalten.

Kapitel 2: PSYCHEDELIC BREATH®

PSYCHEDELIC BREATH® wird im Kurs als intensive Atemtechnik mit speziell ausgewählter Musik beschrieben.

Die erste geführte Session dauert laut Anbieter etwa 55 Minuten. Ziel ist nicht lediglich Entspannung, sondern eine intensive Erfahrung mit veränderter Wahrnehmung und emotionalen beziehungsweise körperlichen Empfindungen.

Wichtig: Trotz des Namens werden dabei laut Anbieter keine psychoaktiven Substanzen verwendet. Die Bezeichnung bezieht sich auf die mögliche subjektive Erfahrung während der Atemsession.

Kapitel 3: Vision Breathing

Vision Breathing ist die zweite Methode des Kurses.

Beamdream beschreibt sie als eine von Corrina Holzner entwickelte Technik, die intensives verbundenes Atmen mit bewussten Atempausen kombiniert. Die geführte Session dauert laut Website etwa 45 Minuten.

Der Anbieter verbindet die Technik mit Themen wie Emotion, innerer Wahrnehmung, Klarheit und persönlichen Bildern beziehungsweise Visionen.

Auch hier sollte man zwischen subjektiver Erfahrung und wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung unterscheiden.

Was bekommt man für 147 Euro?

Der Preis beträgt aktuell 147 Euro einmalig. Ein Abonnement ist laut Anbieter nicht erforderlich.

Dafür erhalten Käufer laut Website:

  • mehr als vier Stunden Videomaterial
  • eine Einführung in Breath Retention und Atempausen
  • eine geführte PSYCHEDELIC-BREATH®-Session
  • eine geführte Vision-Breathing-Session
  • Erklärungen zu physiologischen Grundlagen
  • Informationen zu Kontraindikationen
  • Hinweise zur Integration von Atempausen in den Alltag
  • zeitlich unbegrenzten Zugriff
  • Nutzung zu Hause und im eigenen Tempo.

Rechnet man nur mit vier Stunden Videomaterial, entspricht der Preis rechnerisch mindestens 36,75 Euro pro Videostunde.

Allerdings ist die reine Videolänge kein ausreichendes Kriterium für den Wert eines Onlinekurses. Entscheidend ist vielmehr, wie gut Inhalte erklärt, strukturiert und praktisch umgesetzt werden.

Ist der Kurs wirklich für Fortgeschrittene?

Hier lohnt sich eine kleine Korrektur der Bezeichnung.

Beamdream nennt „Into The Deep“ einen Kurs für Atempausen und positioniert ihn als nächsten Schritt nach „Begin to Breathe“. Gleichzeitig heißt es in den FAQ, dass Vorerfahrung nicht zwingend erforderlich sei, auch wenn der vorherige Einsteigerkurs empfohlen wird.

Der Kurs ist daher nicht unbedingt nur für langjährige Breathwork-Praktizierende gedacht.

Treffender wäre:

„Into The Deep“ ist ein Aufbaukurs für Menschen, die über die Grundlagen hinausgehen möchten.

Wer noch nie Breathwork gemacht hat, sollte nach Angaben des Anbieters zunächst mit „Begin to Breathe“ starten.

Wie wissenschaftlich ist Breath Retention?

Die wissenschaftliche Forschung zu Atemarbeit wächst.

Eine Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien kam 2023 zu dem Ergebnis, dass Breathwork im Vergleich zu Kontrollbedingungen mit kleinen bis moderaten Verbesserungen bei subjektivem Stress verbunden war. Auch bei Angst- und depressiven Symptomen wurden Effekte gefunden. Die Autoren mahnten allerdings ausdrücklich zu einer differenzierten Betrachtung und weiterer Forschung mit geringerer Verzerrungsgefahr.

Eine weitere systematische Übersichtsarbeit untersuchte 58 Studien zu Atemübungen gegen Stress und Angst. Dabei zeigten viele der untersuchten Interventionen positive Ergebnisse. Die Autoren betonten unter anderem die Bedeutung wiederholter Anwendung und angeleiteter Übungen.

Das bedeutet:

Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass bestimmte Atemübungen psychische Belastung beeinflussen können.

Daraus folgt aber nicht automatisch, dass die spezifischen Beamdream-Techniken PSYCHEDELIC BREATH® und Vision Breathing in gleicher Weise wissenschaftlich untersucht und bestätigt sind.

Was passiert beim Atemanhalten im Körper?

Atempausen sind physiologisch durchaus interessant.

Während des Atemanhaltens verändert sich der Partialdruck der Atemgase. Der CO₂-Anstieg spielt eine wichtige Rolle beim zunehmenden Atemreiz. Gleichzeitig sinkt mit zunehmender Dauer der Sauerstoffgehalt.

Der Körper reagiert darauf unter anderem mit Veränderungen der Herz-Kreislauf-Regulation.

Studien zum längeren Atemanhalten zeigen, dass dabei beispielsweise deutliche Veränderungen des Blutdrucks auftreten können. In einer Untersuchung mit tiefen Atemhaltephasen stieg der systolische Blutdruck bei gesunden Probanden während der Apnoe deutlich an.

Das ist ein wichtiger Grund dafür, warum intensive Atempausen nicht einfach als harmlose Entspannungsübung betrachtet werden sollten.

Warum sind Hyperventilation und Atempausen besonders relevant?

Einige Breathwork-Techniken kombinieren schnelle oder tiefe Atmung mit anschließenden Atempausen.

Physiologisch kann Hyperventilation den CO₂-Spiegel im Blut deutlich reduzieren. Dadurch kann der normale Atemreiz später einsetzen, obwohl der Sauerstoffgehalt bereits deutlich abgesunken ist.

Das kann gefährlich werden.

Eine Untersuchung von 2024 zeigte beispielsweise, dass Hyperventilation vor wiederholtem maximalem Atemhalten die Dauer der Apnoe verlängern konnte, gleichzeitig aber sehr niedrige Sauerstoffsättigungen erreicht wurden. Mehrere Probanden mussten aufgrund eines vorgegebenen Sicherheitsgrenzwertes abbrechen.

Deshalb gilt:

Eine längere Atemhaltezeit ist nicht automatisch ein Zeichen für eine bessere oder gesündere Atemtechnik.

Sicherheit ist bei „Into The Deep“ besonders wichtig

Hier fällt positiv auf, dass Beamdream auf der Kursseite vergleichsweise ausführlich auf Kontraindikationen eingeht.

Der Anbieter nennt unter anderem:

  • Schwangerschaft
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • zurückliegenden Herzinfarkt
  • hohen oder schwer einstellbaren Blutdruck
  • Epilepsie beziehungsweise Krampfanfälle
  • Glaukom oder Netzhautablösung
  • Aneurysmen in der Vorgeschichte
  • schwere psychische Erkrankungen
  • kürzlich erfolgte Operationen
  • frische Verletzungen
  • fortgeschrittene Osteoporose.

Bei gesundheitlichen Problemen oder Unsicherheit empfiehlt Beamdream ausdrücklich, vor der Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen.

Das ist bei einem Kurs dieser Art besonders wichtig.

Atemübungen niemals im Wasser durchführen

Ein weiterer Sicherheitsaspekt sollte besonders hervorgehoben werden.

Die geführten Sessions sollen laut Anbieter im Liegen und in einer ruhigen Umgebung durchgeführt werden. Die Website weist ausdrücklich darauf hin, Atemsessions nicht im Wasser und nicht beim Autofahren zu machen.

Das ist keine Nebensache.

Bewusstes Atemanhalten in Wasser kann im Falle einer Bewusstlosigkeit lebensgefährlich werden.

Die Forschung zum Breath-Hold-Diving zeigt, dass Atemanhalten mit Risiken verbunden sein kann, insbesondere wenn es mit anspruchsvollen körperlichen oder Unterwasseraktivitäten kombiniert wird.

Ist „Vision Breathing“ wissenschaftlich belegt?

Hier sollte man besonders genau unterscheiden.

Vision Breathing wird von Beamdream als eigene, von Corrina Holzner entwickelte Methode beschrieben. Der Anbieter erklärt, dass die Technik verbundenes Atmen mit bewussten Atempausen kombiniert.

Eine unabhängige wissenschaftliche Evidenzbasis speziell für Vision Breathing lässt sich daraus nicht ableiten.

Wenn Teilnehmer während einer Session Farben, Bilder, Emotionen oder andere intensive subjektive Erfahrungen erleben, können diese Erfahrungen real und persönlich bedeutsam sein.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass eine bestimmte spirituelle oder neurophysiologische Erklärung dafür wissenschaftlich bewiesen ist.

Für eine seriöse Bewertung sollte man deshalb zwischen folgenden Aussagen unterscheiden:

Gut belegbar: Atemmuster können CO₂, O₂, Herz-Kreislauf-System und subjektives Erleben beeinflussen.

Plausibel, aber methodenabhängig: Atemarbeit kann Stress und Angst bei bestimmten Menschen reduzieren.

Nicht automatisch belegt: Eine bestimmte proprietäre Atemtechnik erzeugt zuverlässig bestimmte psychologische oder „bewusstseinserweiternde“ Wirkungen.

Was spricht für „Into The Deep“?

1. Klarer Schwerpunkt

Der Kurs hat ein sehr konkretes Thema: Atempausen und intensivere Breathwork-Erfahrungen.

2. Umfangreiches Material

Mit mehr als vier Stunden Videomaterial ist der Kurs deutlich umfangreicher als eine einzelne Online-Session.

3. Zwei unterschiedliche Techniken

Teilnehmer erhalten sowohl PSYCHEDELIC BREATH® als auch Vision Breathing.

4. Geführte Sessions

Die beiden Hauptübungen werden nicht nur theoretisch erklärt, sondern als längere Sessions angeleitet.

5. Sicherheitsinformationen

Kontraindikationen werden auf der Website vergleichsweise ausführlich thematisiert.

6. Einmalzahlung

147 Euro werden einmalig berechnet; ein Abo ist laut Anbieter nicht erforderlich.

Welche Nachteile gibt es?

1. 147 Euro sind für einen Videokurs relativ viel

Wer nur neugierig auf Atempausen ist, kann zunächst kostenlose Atemübungen ausprobieren.

2. Intensive Methoden sind nicht für jeden geeignet

Die vom Anbieter selbst aufgeführte Liste der Kontraindikationen zeigt, dass hier mehr Vorsicht erforderlich ist als bei einfachen Entspannungsübungen.

3. Wissenschaftliche Evidenz ist nicht gleich Anbieter-Methode

Die Forschung zu Breathwork insgesamt kann nicht automatisch als Wirksamkeitsnachweis für PSYCHEDELIC BREATH® oder Vision Breathing verwendet werden.

4. Online fehlt individuelle Beobachtung

Bei einer Videolektion kann eine Trainerin nicht unmittelbar erkennen, wenn ein Teilnehmer körperlich problematisch reagiert.

5. Intensive Erfahrungen sind nicht zwangsläufig besser

Wer starke körperliche oder emotionale Erfahrungen sucht, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass deren Intensität mit einem größeren gesundheitlichen Nutzen gleichzusetzen ist.

Für wen lohnt sich „Into The Deep“?

Der Kurs dürfte vor allem für Menschen interessant sein, die:

  • bereits erste Breathwork-Erfahrungen gesammelt haben,
  • gezielt Atempausen kennenlernen möchten,
  • sich für intensivere Atemarbeit interessieren,
  • gerne mit geführten Sessions arbeiten,
  • Beamdreams Methoden kennenlernen möchten,
  • flexibel zu Hause üben wollen,
  • und bereit sind, die Sicherheitshinweise ernst zu nehmen.

Weniger geeignet ist das Angebot für Menschen, die:

  • noch nie Breathwork ausprobiert haben,
  • ausschließlich einfache Entspannungsübungen suchen,
  • eine medizinische Atemtherapie benötigen,
  • intensive Atemarbeit ohne vorherige Abklärung gesundheitlicher Risiken durchführen möchten,
  • oder eine wissenschaftlich vollständig validierte Methode erwarten.

„Into The Deep“ vs. „Begin to Breathe“

Die beiden Kurse haben unterschiedliche Zielsetzungen.

Kriterium Begin to Breathe Into The Deep
Zielgruppe Anfänger Aufbaukurs
Schwerpunkt Grundlagen von Breathwork Atempausen und Retention
Preis 147 € 147 €
Videomaterial laut Anbieter über 4 Stunden laut Anbieter über 4 Stunden
Intensität Einstieg höher
Breath Retention Grundlagen zentraler Schwerpunkt
Geführte Sessions Ja 2 intensive Sessions
Für komplette Anfänger Ja Eher nicht empfohlen
Kontraindikationen relevant besonders wichtig

Wer noch keine Erfahrung besitzt, sollte daher nicht allein aufgrund des gleichen Preises direkt „Into The Deep“ wählen.

Preis-Leistungs-Check

Kriterium Bewertung
Preis 147 € einmalig
Videomaterial Über 4 Stunden
Geführte Sessions 2
Fokus Breath Retention
Methoden PSYCHEDELIC BREATH® und Vision Breathing
Flexibilität Hoch
Zugriff Laut Anbieter unbegrenzt
Sicherheitshinweise Ausführlich
Für Anfänger Eher als nächster Schritt gedacht
Für Breathwork-Erfahrene Interessant
Wissenschaftliche Evidenz Breathwork allgemein teilweise erforscht; spezifische Methoden nicht automatisch unabhängig validiert
Preis-Leistung Für Interessierte potenziell gut

Lohnt sich „Into The Deep“ 2026?

Für Menschen, die bereits erste Breathwork-Erfahrungen haben und gezielt mit Atempausen arbeiten möchten, kann „Into The Deep“ ein interessantes Angebot sein.

Der Kurs bietet für 147 Euro eine relativ umfangreiche digitale Lernumgebung mit mehr als vier Stunden Videomaterial und zwei längeren geführten Sessions.

Unser Tipp für Dich: Jetzt Into The Deep: Atempausen und Retention Angebot ansehen!

Besonders positiv ist, dass der Anbieter nicht nur die möglichen Erfahrungen beschreibt, sondern auch ausdrücklich auf gesundheitliche Kontraindikationen und Grenzen hinweist.

Wissenschaftlich sollte man jedoch nüchtern bleiben. Für Breathwork insgesamt gibt es inzwischen interessante Forschungsergebnisse, insbesondere im Hinblick auf Stress und Angst. Die Studienlage ist aber heterogen und die Autoren wissenschaftlicher Übersichtsarbeiten warnen selbst vor einer Überinterpretation der bisherigen Evidenz.

Für die konkreten Beamdream-Techniken PSYCHEDELIC BREATH® und Vision Breathing lässt sich daraus kein unabhängiger Wirksamkeitsnachweis ableiten.

Unsere Bewertung

Für Breathwork-Anfänger: eher zuerst „Begin to Breathe“.

Für Menschen mit ersten Erfahrungen: interessant.

Für Fans intensiver Atemarbeit: besonders relevant.

Für wissenschaftlich orientierte Nutzer: nur mit differenzierter Erwartungshaltung.

Für Menschen mit gesundheitlichen Risiken: vorab unbedingt ärztlich abklären.

Für reine Entspannung: wahrscheinlich gibt es einfachere und günstigere Alternativen.

Fazit in einem Satz

„Into The Deep“ kann sich 2026 für erfahrenere Breathwork-Interessierte lohnen, die gezielt Atempausen und intensive Sessions kennenlernen möchten – der Preis von 147 Euro ist angesichts des Umfangs nachvollziehbar, sollte aber nicht mit einem wissenschaftlich belegten Gesundheitsversprechen verwechselt werden.

Wer den Kurs ausprobiert, sollte die Atemsessions ausschließlich unter den vorgesehenen sicheren Bedingungen durchführen und niemals Atemanhalten mit Wasser, Autofahren oder anderen Situationen kombinieren, in denen ein kurzer Kontrollverlust gefährlich wäre.

Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Preise und Kursinhalte können sich ändern. Die Angaben zu „Into The Deep“ beziehen sich auf die im August 2026 abrufbare Angebotsseite von Beamdream. Wissenschaftliche Aussagen zu Breathwork wurden getrennt von den spezifischen Werbeaussagen des Anbieters bewertet.

Nach oben scrollen