
UGC – also User Generated Content – hat sich in den vergangenen Jahren zu einem interessanten Tätigkeitsfeld für Menschen entwickelt, die gerne Videos produzieren, aber nicht unbedingt selbst eine große Social-Media-Reichweite aufbauen möchten. Statt als Influencer mit den eigenen Followern Geld zu verdienen, erstellen UGC Creator beispielsweise Produktvideos für Unternehmen und Marken.
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Das Angebot „UGC Creator werden lernen“ von „Einfach mit Matze“ möchte Einsteigern zeigen, wie sie sich diese Fähigkeit systematisch aneignen können. Doch was steckt 2026 hinter dem Kurs? Welche Inhalte sind enthalten, was kostet das Angebot und gibt es bereits Erfahrungen? Vor allem stellt sich die Frage: Lohnt sich der Kauf für Einsteiger?
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit großer Sorgfalt recherchiert. Dennoch sind alle Angaben zum Angebotsumfang ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern. Der Artikel wurde am 22.09.2026 veröffentlicht und zuletzt am 22.09.2026 editiert.
Was ist „UGC Creator werden lernen“?
„UGC Creator werden lernen“ ist ein schriftlicher Selbstlernkurs von „Einfach mit Matze“. Das Angebot richtet sich laut Anbieter an Einsteiger, die lernen möchten, Produktvideos für Marken zu erstellen. Voraussetzung soll insbesondere keine große eigene Social-Media-Community sein.
Der Kurs soll die Teilnehmer vom ersten Übungsclip bis zum eigenen Angebot begleiten. Dabei geht es nicht nur um das Filmen selbst, sondern auch um Briefings, Skripte, Portfolio, Kalkulation, Bewerbung und Kundenkommunikation.
Das ist wichtig, denn UGC ist nicht automatisch Influencer-Marketing. Ein UGC Creator produziert Inhalte für ein Unternehmen, die anschließend beispielsweise auf den Kanälen der Marke oder für Werbeanzeigen eingesetzt werden können.
Was bedeutet UGC eigentlich?
UGC steht für „User Generated Content“. Im Marketing bezeichnet der Begriff Inhalte, die wie authentische Beiträge von Nutzern wirken. Dazu gehören beispielsweise kurze Produktvideos, Erfahrungsberichte, Unboxing-Videos oder Demonstrationen.
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Bei einem professionellen UGC-Auftrag wird ein solcher Inhalt allerdings häufig nicht spontan von einem Kunden erstellt. Stattdessen produziert ein Creator das Video gezielt im Auftrag einer Marke.
Ein wichtiger Unterschied zum Influencer-Marketing besteht darin, dass die eigene Reichweite nicht zwingend im Mittelpunkt steht. Ein Unternehmen kann ein Video bei einem Creator einkaufen und anschließend auf dem eigenen Instagram-, TikTok- oder YouTube-Kanal beziehungsweise in Werbekampagnen einsetzen.
Aktuelle Brancheninformationen beschreiben UGC entsprechend als Dienstleistung, bei der Creator Inhalte für Marken produzieren.
Was kostet der Kurs von Einfach mit Matze?
Auf der aktuellen Angebotsseite wird der UGC-Praxisguide für 129 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten. Es handelt sich um eine einmalige Zahlung und nicht um ein Abonnement. Der digitale Download umfasst die Lernmaterialien.
Allerdings ist ein wichtiger Hinweis zu beachten: Auf der aktuell abrufbaren Seite steht, dass das Produkt noch nicht kaufbar ist und zunächst kostenlos in den Guide hineingelesen werden kann. Der Verkauf über Digistore24 soll noch eingerichtet werden.
Zusätzlich wird eine optionale UGC-Skriptbibliothek für 19,99 Euro angeboten. Sie enthält 30 Skripte aus zehn Branchen. Zusammen mit dem Hauptpaket würde der Gesamtpreis laut Anbieter 148,99 Euro betragen.
| Angebot | Preis 2026 |
|---|---|
| UGC-Praxispaket | 129 € |
| UGC-Skriptbibliothek | 19,99 € |
| Hauptpaket + Skriptbibliothek | 148,99 € |
| Zahlungsmodell | Einmalzahlung |
| Abo | Nein |
| Format | Digital |
| Hauptkurs | 40 Lerneinheiten |
Was ist im UGC-Praxispaket enthalten?
Der Kurs besteht laut Angebotsseite aus 40 Lerneinheiten. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Videokurs, sondern um einen schriftlichen Selbstlernkurs.
Zum Paket gehören unter anderem:
- ein 41-seitiger schriftlicher Praxisguide
- 16 Arbeitsblätter
- ein vollständiger Musterauftrag
- Textvorlagen
- eine Offline-UGC-Werkstatt
- ein Kalkulator
- eine Startanleitung
- zehn Aufgaben zur Selbstprüfung
- ein vollständiges 30-Sekunden-Skript
- eine Shotlist mit acht Aufnahmen
- drei Hook-Ideen
- Vorlagen für Bewerbung, Angebot, Feedback und Übergabe.
Der Aufbau ist damit relativ praxisorientiert. Statt lediglich zu erklären, was UGC ist, sollen Teilnehmer konkrete Arbeitsproben erstellen.
Vom Produkt zum fertigen UGC-Video
Ein Kernbestandteil des Kurses ist ein Musterauftrag rund um eine Lunchbox. Anhand dieses Beispiels soll der komplette Produktionsprozess nachvollzogen werden.
Dazu gehören laut Anbieter:
- Briefing verstehen
- Ziel des Videos bestimmen
- verschiedene Einstiege entwickeln
- Skript erstellen
- Shotlist anlegen
- Video mit dem Smartphone aufnehmen
- Material schneiden
- Ergebnis prüfen
- Arbeitsprobe für das Portfolio erstellen.
Gerade für Einsteiger kann ein durchgängiges Beispiel hilfreicher sein als eine Sammlung einzelner Tipps. Man sieht dadurch, wie die verschiedenen Arbeitsschritte zusammenhängen.
Braucht man dafür eine große Reichweite?
Nein. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zwischen UGC und klassischem Influencer-Marketing.
Das Angebot von Einfach mit Matze richtet sich ausdrücklich auch an Personen ohne große eigene Community. Laut Anbieter kann der Musterauftrag sogar mit Handaufnahmen und eigener Stimme umgesetzt werden.
Auch aktuelle Informationen zum Einstieg in UGC weisen darauf hin, dass eine große eigene Followerzahl für die Produktion von Markencontent nicht zwingend erforderlich ist. Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Arbeitsproben und die Fähigkeit, ein Briefing umzusetzen.
Das macht UGC grundsätzlich interessant für Menschen, die zwar gerne filmen oder kreativ arbeiten, aber keine Influencer-Karriere anstreben.
Smartphone statt professioneller Kamera
Für den Einstieg soll laut Kursbeschreibung ein Smartphone ausreichen. Geübt werden unter anderem Fensterlicht, Bildaufbau, Hände im Bild, verständlicher Ton und Schnitt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass automatisch jedes Smartphone-Video professionell aussieht.
Bei UGC kommt es stark auf die Umsetzung an. Licht, Ton, Bildausschnitt, Kameraführung, Schnitt, Hook und Verständlichkeit können darüber entscheiden, ob ein Video für eine Marke interessant ist.
Für Einsteiger ist es deshalb sinnvoll, zunächst mit dem vorhandenen Smartphone zu üben, statt direkt viel Geld für Kamera, Objektive und weiteres Equipment auszugeben.
Was lernt man über Kunden und Aufträge?
Ein interessanter Teil des Angebots beschäftigt sich mit der eigentlichen Dienstleistung.
Laut Kursbeschreibung lernen Teilnehmer unter anderem, Ausschreibungen zu prüfen, sich mit einer konkreten Idee zu bewerben und ein eigenes Angebot zu formulieren. Auch Leistung, Preis, Nutzungsumfang und Übergabe werden thematisiert.
Das ist relevant, weil ein UGC-Auftrag mehr beinhaltet als das reine Drehen eines 30-sekündigen Videos.
Zum Arbeitsaufwand können beispielsweise gehören:
- Briefing lesen
- Konzept entwickeln
- Skript schreiben
- Produkt vorbereiten
- Aufnahmen erstellen
- Videos schneiden
- Korrekturen durchführen
- Dateien exportieren
- Kommunikation mit dem Kunden
- Nutzungsrechte klären.
Wer nur den Zeitaufwand für das eigentliche Filmen berücksichtigt, kann seinen Preis schnell zu niedrig ansetzen.
Wie werden die Preise kalkuliert?
Eine eigene UGC-Werkstatt mit Kalkulator ist Bestandteil des Angebots. Der Anbieter stellt die Grundformel als Kombination aus Zeit, eigenem Stundensatz, direkten Kosten und Nutzungsrechten dar.
Das ist ein wichtiger Ansatz, denn es gibt keinen universellen „richtigen“ UGC-Preis.
Aktuelle Marktübersichten zeigen eine sehr große Bandbreite bei den Honoraren. Genannt werden beispielsweise Beträge von einigen Dutzend Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro pro Video, abhängig von Erfahrung, Umfang und Nutzungsrechten.
Solche Marktangaben sollten allerdings nicht mit einem garantierten Einkommen verwechselt werden.
Welche Einnahmen sind mit UGC möglich?
Hier ist besondere Vorsicht angebracht. Der Kurs selbst verspricht laut Angebotsseite ausdrücklich keine garantierten Aufträge und kein garantiertes Einkommen. Auch eine Jobvermittlung gehört nicht zum Paket.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu Werbeaussagen mancher Onlinekurse, bei denen hohe Monatseinnahmen als vermeintlich leicht erreichbares Ziel dargestellt werden.
Auch externe Marktanalysen weisen darauf hin, dass öffentlich genannte Einkommenszahlen für UGC Creator teilweise stark voneinander abweichen und häufig keine belastbare statistische Grundlage besitzen.
Für Einsteiger sollte deshalb nicht mit einem bestimmten monatlichen Einkommen kalkuliert werden. Zunächst müssen Fähigkeiten, Portfolio, Akquise und Kundenbeziehungen aufgebaut werden.
Gibt es bereits Erfahrungen mit Einfach mit Matze?
Bei den „UGC Creator werden lernen“-Erfahrungen ist 2026 ein wichtiger Punkt zu berücksichtigen: Das konkrete UGC-Praxispaket befindet sich laut aktueller Website noch im Aufbau beziehungsweise ist noch nicht regulär kaufbar. Die Seite bietet bereits eine kostenlose Leseprobe an.
Eine umfangreiche unabhängige Bewertungsbasis speziell für diesen Kurs ist daher derzeit nicht erkennbar.
Die Formulierung „Erfahrungen 2026“ sollte deshalb nicht mit einer großen Zahl verifizierter Kundenrezensionen gleichgesetzt werden. Interessenten können stattdessen zunächst die kostenlose Leseprobe nutzen und prüfen, ob Schreibstil, Detailtiefe und Aufbau den eigenen Erwartungen entsprechen.
Kein Videokurs und kein Live-Coaching
Wer beim Begriff „UGC lernen“ einen Videokurs erwartet, sollte genau hinsehen.
Der Anbieter beschreibt das Produkt ausdrücklich als schriftlichen Selbstlernkurs. Fertig gefilmte Lehrvideos, Live-Unterricht und persönliche Betreuung sind nicht enthalten.
Das kann Vor- und Nachteile haben.
Ein schriftlicher Kurs lässt sich beispielsweise schnell durchsuchen und in eigenem Tempo bearbeiten. Arbeitsblätter und Checklisten können direkt neben dem eigenen Projekt eingesetzt werden.
Wer dagegen am liebsten über Video lernt oder individuelles Feedback von einem Coach benötigt, könnte einen anderen Kursaufbau bevorzugen.
Portfolio statt Zertifikat
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau eigener Arbeitsproben.
Laut Anbieter sollen drei Arbeitsproben geplant und ein Musterauftrag vollständig umgesetzt werden. Anschließend wird daraus ein Portfolio vorbereitet.
Das ist für UGC grundsätzlich relevant. Kunden möchten in der Regel sehen, wie ein Creator tatsächlich Videos produziert. Ein Zertifikat allein sagt dagegen wenig über die praktische Qualität der Aufnahmen aus.
Der Kurs enthält laut Anbieter allerdings kein Abschlusszertifikat und keine persönliche Qualitätsprüfung. Die Selbstprüfung ersetzt ausdrücklich kein persönliches Feedback.
Was ist mit Nutzungsrechten?
Nutzungsrechte sind bei UGC ein besonders wichtiger Punkt.
Ein Unternehmen kann ein Video beispielsweise nur auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen verwenden wollen. Eine andere Vereinbarung kann zusätzlich bezahlte Werbung, längere Laufzeiten oder weitere Plattformen erlauben.
Diese Unterschiede sollten sich im Honorar widerspiegeln.
Der Kurs behandelt laut Anbieter deshalb auch Nutzungsumfang und Kalkulation. Gleichzeitig wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein rechtlich geprüfter Mustervertrag enthalten ist.
Wer erste Aufträge annimmt, sollte daher genau klären:
| Punkt | Vor Auftrag klären |
|---|---|
| Anzahl der Videos | Wie viele Inhalte werden produziert? |
| Länge | 15, 30, 60 Sekunden oder länger? |
| Korrekturen | Wie viele Änderungsrunden sind enthalten? |
| Plattformen | Wo darf das Video verwendet werden? |
| Nutzungsdauer | Wie lange gelten die Rechte? |
| Werbung | Darf das Video als Paid Ad eingesetzt werden? |
| Rohmaterial | Wird auch das Originalmaterial übergeben? |
| Exklusivität | Darf der Creator ähnliche Aufträge annehmen? |
| Vergütung | Pauschalpreis oder Einzelpositionen? |
Rechtliche Kennzeichnung von UGC
Wer UGC für Marken produziert und den Inhalt selbst auf einem eigenen Social-Media-Account veröffentlicht, muss sich mit den geltenden Kennzeichnungspflichten beschäftigen.
Das Europäische Verbraucherzentrum weist darauf hin, dass eine Gegenleistung wie Geld, Rabatte oder behaltene Produkte eine entsprechende Werbekennzeichnung erforderlich machen kann. Entscheidend sind unter anderem der werbliche Charakter und der Gesamteindruck des Beitrags.
Auch die Medienanstalten stellen einen Leitfaden zur Werbekennzeichnung in Online-Medien zur Verfügung. Dieser berücksichtigt unter anderem Instagram, TikTok, YouTube und weitere Plattformen.
Das Thema sollte daher nicht nur bei der Produktion, sondern bereits bei der Auftragsvereinbarung berücksichtigt werden.
Für wen eignet sich der Kurs?
Das Angebot kann insbesondere für Anfänger interessant sein, die:
- gerne mit dem Smartphone filmen
- Social-Media-Videos interessant finden
- keine große eigene Reichweite besitzen
- nebenberuflich eine neue Fähigkeit aufbauen möchten
- praktische Übungen bevorzugen
- ein erstes UGC-Portfolio erstellen möchten
- lernen möchten, wie man Angebote für Marken formuliert.
Der Kurs ist dabei nicht nur auf Personen zugeschnitten, die bereits vor der Kamera stehen. Der Musterauftrag kann laut Anbieter auch mit Handaufnahmen und eigener Stimme umgesetzt werden.
Für wen ist das Angebot weniger geeignet?
Weniger passend ist das Praxispaket wahrscheinlich für erfahrene Videoproduzenten, die bereits professionell für Marken arbeiten.
Auch wer einen persönlichen Coach, Live-Unterricht oder eine direkte Jobvermittlung sucht, findet diese Leistungen laut Produktbeschreibung nicht im Paket.
Wer außerdem ausschließlich wissen möchte, wie man möglichst schnell ein hohes monatliches Einkommen erzielt, sollte seine Erwartungen korrigieren. Der Anbieter verspricht weder Aufträge noch Einnahmen.
Was spricht für „Einfach mit Matze“?
Einige Punkte des Angebots sind für Einsteiger nachvollziehbar aufgebaut.
Praxisorientierung: Der Kurs führt anhand eines Musterauftrags durch die einzelnen Arbeitsschritte.
Portfolio-Fokus: Teilnehmer sollen nicht nur Wissen sammeln, sondern konkrete Arbeitsproben erstellen.
Kalkulation: Zeitaufwand, Stundensatz, direkte Kosten und Nutzungsrechte werden berücksichtigt.
Keine großen Einstiegskosten: Ein Smartphone und ein Alltagsprodukt sollen für die ersten Übungen ausreichen.
Einmalzahlung: Der Hauptkurs wird für 129 Euro statt als laufendes Abonnement angeboten.
Wo liegen die Grenzen?
Die größte Einschränkung ist der fehlende persönliche Austausch.
Ein Selbstlernkurs kann erklären, wie ein UGC-Video aufgebaut wird. Er kann aber nicht individuell beurteilen, ob das eigene Video überzeugend wirkt oder warum ein bestimmtes Video bei einer Marke nicht angenommen wird.
Auch Kundenakquise bleibt eine eigene Aufgabe. Der Anbieter stellt ausdrücklich klar, dass keine Jobvermittlung und keine garantierten Aufträge enthalten sind.
Hinzu kommt, dass der UGC-Markt stark von Angebot, Nachfrage, Branche, Qualität und Nutzungsrechten abhängig ist. Die Honorare lassen sich deshalb nicht einfach anhand einer einzigen Preistabelle festlegen.
UGC Creator werden lernen Erfahrungen 2026: Lohnt sich das Angebot?
Bei einem Preis von 129 Euro hängt die Frage nach dem Nutzen vor allem vom eigenen Ausgangspunkt ab.
Für einen kompletten Anfänger kann das Angebot interessant sein, weil mehrere Bereiche zusammengeführt werden: UGC-Grundlagen, Konzeption, Aufnahme, Schnitt, Portfolio, Bewerbung und Preisgestaltung.
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Ein wesentlicher Vorteil ist, dass der Kurs nicht nur das Filmen behandelt. Wer UGC professionell als Dienstleistung anbieten möchte, muss schließlich auch lernen, Aufträge zu verstehen, Leistungen abzugrenzen und Nutzungsrechte zu berücksichtigen.
Wer bereits Erfahrung mit Videoerstellung und Kundenprojekten besitzt, dürfte dagegen viele Inhalte selbst abdecken können.
Da der Kurs laut Website 2026 noch nicht regulär kaufbar ist, sind Aussagen über langfristige Kundenerfahrungen derzeit nur eingeschränkt möglich. Die kostenlose Leseprobe ist deshalb besonders interessant: Sie ermöglicht einen ersten Eindruck, bevor man sich für den Kauf entscheidet.
Fazit
„UGC Creator werden lernen“ von Einfach mit Matze ist ein schriftlicher Selbstlernkurs, der Einsteiger Schritt für Schritt an die Erstellung von Produktvideos für Marken heranführen soll. Mit 40 Lerneinheiten, Arbeitsblättern, Musterauftrag, Portfolio-Übungen und einem Kalkulator ist das Angebot deutlich praxisorientierter aufgebaut als ein reiner Grundlagenratgeber.
Der Preis liegt bei 129 Euro inklusive Mehrwertsteuer als einmalige Zahlung. Die optionale Skriptbibliothek kostet weitere 19,99 Euro. Zum aktuellen Stand im September 2026 ist das Hauptpaket laut Website allerdings noch nicht regulär kaufbar.
Für Anfänger kann der Kurs interessant sein, wenn sie strukturiert lernen möchten, wie aus einem Smartphone und einem Produkt eine professionelle UGC-Arbeitsprobe entsteht. Ein Einkommen oder regelmäßige Aufträge sind damit jedoch nicht automatisch verbunden. Genau darauf weist der Anbieter selbst hin.
Wer das Angebot in Betracht zieht, sollte deshalb zunächst die kostenlose Leseprobe ansehen und anschließend prüfen, ob die schriftliche Lernform, die praktischen Aufgaben und der Umfang zum eigenen Lernstil passen.